Dona 750 mg Filmtabletten werden zur Linderung von Symptomen leichter bis mittelschwerer Arthrose des Kniegelenks angewendet.
Dona 750 zählt zu der Gruppe von Arzneimitteln, die als andere nichtsteroidale entzündungshemmende (Antiphlogistika) und antirheumatische (Antirheumatika) Arzneimittel bezeichnet werden.
Die Arthrose ist eine funktionsmindernde rheumatische Erkrankung. Diese Gelenkerkrankung, die durch Veränderungen des Gelenkknorpels entsteht, wird oft von schmerzhaften Entzündungen begleitet. Außerordentlich anfällig für eine Arthrose sind Knie, Hüfte und Wirbelsäule.
In Deutschland leiden cirka 6 - 8 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Kniegelenk-Arthrose. Rund 50 Prozent aller Menschen über 45 Jahre sind davon betroffen, bei den über 75-Jährigen sind es sogar fast 100 Prozent. Obwohl sich eine Kniegelenk-Arthrose nicht rückgängig machen lässt, kann der Verlauf durch rechtzeitige medikamentöse Behandlung (z.B. Dona 750) positiv beeinflusst werden.
Beschwerden einer Kniegelenk-Arthrose sind:
• Einschränkung der Bewegung
• Anlaufschmerzen
• Belastungsschmerzen
• Schmerzhafte Schwellung des Gelenks, verbunden mit Ansammlungen von Flüssigkeit oder Blut im Gelenk
• Nacht- sowie Ruheschmerz bei akuter Entzündung
• Knacken und Knirschen im Gelenk
• witterungsbedingte Beschwerden
• Probleme beim Abwärtssteigen von Treppen
In Verbindung mit knieschonenden Freizeitaktivitäten, gezielter Bewegung und der Behandlung mit Medikamenten, wie Dona 750, kann die Beweglichkeit verbessert und die Versorgung des Knorpels mit Nährstoffen unterstützt werden.
Dona 750 beinhaltet den natürlichen Wirkstoff D-Glucosaminsulfat. D-Glucosamin kommt sowohl im Knorpel als auch in der Gelenkkapsel vor und ist ein Hauptbaustein für die Neubildung von Knorpelsubstanz. Dadurch ist es sehr gut geeignet, eine „Aufbauarbeit“ am Knorpel zu leisten.
Das Arzneimittel mit Glucosamin – Dona 750:
• verlangsamt den Knorpelabbau
• reduziert den Schmerz
• erhöht die Beweglichkeit der Gelenke
• ist gut verträglich
Eine Filmtablette Dona 750 enthält: 942 mg Glucosaminhemisulfat-Natriumchlorid (1:1), entsprechend 750 mg Glucosaminhemisulfat oder 589 mg Glucosamin. Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Povidon K 25, Croscarmellose-Natrium, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pfl anzlich], Talkum, Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.) ((MW: ca 135.000)), Titandioxid, Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A) ((x:y:z ca. 1:2:0,2; MW: ca. 150.000)), Triacetin.
Hinweise: Dona 750 mg Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Glucosamin oder einen der sonstigen Bestandteile besteht. Auch bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegen Schalentiere ist das Medikament nicht einzunehmen, da Glucosamin aus Schalentieren gewonnen wird. Aufgrund fehlender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit werden Dona 750 für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.
Während der Schwangerschaft sollte Dona 750 nicht eingenommen werden. Die Einnahme von Glucosamin während der Stillzeit wird nicht empfohlen.
Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel angewendet werden bzw. bis vor Kurzem angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Vorsicht ist geboten, wenn Dona 750 zusammen mit anderen Arzneimitteln und insbesondere Warfarin und Tetracyclinen angewendet wird. In diesem Fall ist der Arzt zu befragen.
Eine Filmtablette enthält 3,28 mmol (75,5 mg) Natrium. Bei einer kochsalzarmen Diät, sollte dies berücksichtigt werden.
Nebenwirkungen: Häufig treten Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall und Verstopfung auf. Gelegentlich wurden auch Ekzeme, Juckreiz, Hautrötung sowie vereinzelte, spontane Fälle von erhöhtem Cholesterinspiegel beobachtet, obwohl ein ursächlicher Zusammenhang nicht nachgewiesen werden konnte. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen den Alltag erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.
Lesen Sie dazu auch: Dona 200 s mit 250 mg D-Glucosaminsulfat, entsprechend 196 mg D-Glucosamin, je überzogener Tablette.
Dona 750 ist rezeptfrei in der Apotheke sowie Versandapotheke erhältlich.
Thema: Gelenke-Muskeln veröffentlich am Dienstag, 04. September 2007
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