Die Apotheker befürchten Lieferengpässe beim Übergang der Rabattverträge von der erster zur zweiten Generation.
Das Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit (BMG) hält diese jedoch für unbegründet. Heinz-Günter Wolf, der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), warnte in der "Bild"-Zeitung davor, das viele Rabattverträge, zwischen Kassen und Herstellern, über wirkstoffgleiche, patentfreie Medikamente, zum Jahresende auslaufen.
Das BMG beruft sich darauf, dass die Patienten im Falle von Lieferschwierigkeiten der einzelnen Hersteller "unverzüglich ein gleichwertiges Alternativpräparat" erhalten. Daher erübrigen sich die Aussagen Wolfs. Die Apotheken sollen vielmehr ihren gesetzlichen Auftrag entsprechend, so gut wie möglich ihren Beitrag zur Versorgung zu leisten. Diese Äußerung, veranlasste die ABDA zu dem Hinweis, dass die betroffenen Hersteller zum Vertragsende ihre Produktion zurückfahren würden. Auf der anderen Seite sind die Apotheken aber laut Vertrag in der Pflicht, nur das vereinbarte Medikament abzugeben, ansonsten bleiben sie auf den Kosten sitzen.
Thema: www Medikamente-Nachrichten veröffentlich am Freitag, 28. September 2007
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