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Wick Medinait

Wick Medinait Erkältungs-Saft zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten infolge einer Erkältung oder einem grippalen Infekt.

Gerade in der kalten und nassen Jahreszeit leiden viele Menschen an einer Erkältung (grippaler Infekt). Die Erkältung ist eine Infektion der oberen Luftwege, verursacht durch Viren. Eine Virusinfektion bewirkt eine Schleimautentzündung, die in der Regel nach einigen Tagen von alleine wieder verschwindet. Die mit einer Erkältung einhergehenden Symptome sind zwar harmlos, dafür aber belastend.

Zu den typischen Erkältungssymptomen gehören:
• Niesreiz, geschwollene Nasenschleimhäute mit Schnupfen, verstopfte Nase
• Heiserkeit
• Halsschmerzen
• Kopfschmerzen
• Gliederschmerzen
• verschleimte Bronchien, Husten
• Abgeschlagenheit, Müdigkeit
• allgemeine Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit
• erhöhte Temperatur (Fieber), Frösteln

Dagegen sind die Symptome bei einer Influenza („richtige“ Grippe) deutlich ausgeprägter und setzen vor allem plötzlich ein. Eine Erkältung beginnt dagegen eher schleichend. Da die Influenza lebensbedrohend sein kann, ist es wichtig, im Frühstadium zwischen einer Erkältung und einer Grippe zu unterscheiden. Daher sollte beim ersten Auftreten von Symptomen, der Arzt konsultiert werden, da nur er eindeutig klären kann, um welche Infektionskrankheit es sich handelt.

Wick Medinait hilft die Erkältungssymptome (grippaler Infekt)mit verschiedenen Arzneistoffen zu lindern. Der Erkältungssaft befreit die verstopfte Nase und mindert das Nasenlaufen. Gleichzeitig hemmt es den lästigen Hustenreiz, ohne das erforderliche Abhusten zu unterdrücken. Darüber hinaus werden die Kopf- und Gliederschmerzen gelindert. Außerdem werden leichte Reizungen im Hals gemindert. Wick Medinait verbessert das Allgemeinbefinden und ermöglicht eine erholsame Nachtruhe.

Das Medikament enthält eine Kombination aus den Wirkstoffen Dextromethorphan, Paracetamol, Ephedrin und Doxylamin.

• Dextromethorphan
Dextromethorphan ist ein Antitussivum, welches hustenreizstillend bei trockenem Reizhusten wirkt. Wobei die Wirkung, durch Hemmung des Hustenzentrums, im Stammhirn stattfindet. Dabei unterdrückt Dextromethorphan den Hustenreiz und verringert die Häufigkeit und Intensität der Hustenstöße.

• Paracetamol
Dieser schmerzstillende und fiebersenkende Arzneistoff, mindert die Produktion von Prostaglandinen (Schmerz- und Entzündungsbotenstoffe). Dabei hemmt Paracetamol die Prostaglandin-Bildung hauptsächlich im Gehirn. Wobei die fiebersenkende Wirkung durch eine Beeinflussung des Temperaturregelzentrums im Gehirn zu Stande kommt. Bei einem grippalen Infekt senkt Paracetamol das Fieber und reduziert Kopf- sowie Gliederschmerzen.

• Ephedrin
Ephedrin gehört zur Gruppe der Sympathomimetika. Dieser Wirkstoff dämpft die Beschwerden bei Schnupfen. Es wirkt verengend auf die Blutgefäße der Schleimhäute und unterstützt so das Abschwellen der Nasenschleimhaut.

• Doxylamin
Doxylamin schwächt die Wirkung von Histamin im Körper (Antihistaminika). Das Antihistaminikum wirkt dem Anschwellen der Schleimhäute entgegen. Dadurch vermindert Doxylamin unter anderem Nasenlaufen und Niesreiz.

Einhundert Milliliter Wich Medinait Erkältungs-Saft für die Nacht enthält als arzneilich wirksame Bestandteile: Doxylaminsuccinat 0,025 g, Ephedrinsulfat 0,0267 g, Dextromethorphanhydrobromid 0,05 g, Paracetamol 2,0 g. Die sonstigen Bestandteile sind: Wasser, Saccharose, (8,25 g pro Einzeldosis), Ethanol, Glycerol, Macrogol 6000, Natriumcitrat, Citronensäure, Natriumbenzoat, Anethol, Chinolingelb (E 104), Indigocarmin (E 132).

Hinweise: Wick Medinait darf nicht eingenommen werden, bei: bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, hohem Blutdruck, Asthma, Lungenentzündung, Herz- und Schilddrüsenerkrankungen, chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung, Atemhemmung, erhöhtem Augeninnendruck (grüner Star), unzureichender Atemtätigkeit, Anfallsleiden (Epilepsie), schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Hirnschäden, Nebennierentumor (Phäochromozytom), Vergrößerung der Vorsteherdrüse mit Restharnbildung und erheblicher Beeinträchtigung beim Wasserlassen. Das Arzneimittel ist nicht anzuwenden, bei Jugendlichen und Kindern unter 16 Jahren. Wick Medinait ist ungeeignet für Personen mit Fructose-Unverträglichkeit sowie Glucose-Galactose-Malabsorption und Saccharase-Isomaltase-Mangel, da dieses Arzneimittel Saccharose enthält. Wick Medinait Erkältungssaft darf erst nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit), das von einem erhöhten Bilirubin-Gehalt des Blutes begleitet ist, bei unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Nahrung in die Speiseröhre, bei Diabetes und bei vorgeschädigter Niere oder Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen). Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sollte Wick Medinait nur nach Rücksprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht eingenommen werden, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht sein kann. Das Arzneimittel darf nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Der Wick Medinait Saft enthält 18 Vol.-% Alkohol. Unter Berücksichtigung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme 4,3 g Alkohol (pro 30 ml) zugeführt. Daher darf das Arzneimittel nicht bei Alkohol- und Leberkranken angewendet werden. Vorsicht ist geboten. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Wick Medinait kann auch bei bestimmungsgemäßen Gebrauch müde machen und dadurch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. Für Diabetiker: Das Arzneimittel enthält 8,25 g Saccharose pro Einzeldosis, das entspricht 0,69 BE.

Nebenwirkungen: Für Wick Medinait wurden folgende Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit von seltener als 1 von 1 Million Behandelten oder überhaupt noch nicht gemeldet: Verdauungstrakt: Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darm- Beschwerden. Nervensystem: Konzentrationsstörungen, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, verlängerte Reaktionszeit, Depressionen, Begleitwirkungen am vegetativen (unwillkürlich gesteuerten) Nervensystem wie verschwommenes Sehen; außerdem besteht die Möglichkeit des Auftretens so genannter „paradoxer“ Reaktionen wie Erregung, Unruhe, Spannung, Alpträume, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, Zittern; Krampfanfälle. Niere: Störungen beim Wasserlassen. Herz/ Kreislauf: Beschleunigung oder Unregelmäßigkeiten des Herzschlages, Abfall oder Anstieg des Blutdruckes und Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschwäche; EKG- Veränderungen. Atemwege: Zu einer Beeinträchtigung der Atemfunktion kann es durch Eindickung von Schleim mit Verschluss oder Verengung in den Bronchien kommen. Überempfindlichkeitsreaktionen: Das Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) ist wie bei allen Arzneimitteln nicht auszuschließen. Dabei kann es zu Hautrötungen, Hautausschlägen (allergisches Exanthem) und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) kommen. Bei empfindlichen Personen eine Verkrampfung der Muskulatur der Luftwege (Bronchialmuskulatur) mit Atemnot (Analgetika- Asthma). Weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Schweißausbruch, Atemnot, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) wurden beschrieben. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen und im Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. Sonstige Nebenwirkungen: Muskelschwäche, Ohrensausen. Diese Nebenwirkungen verschwinden üblicherweise nach Absetzen des Präparates. Gefühl der verstopften Nase, Erhöhung des Augeninnendruckes, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme. Störungen der Blutbildung (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie, Agranulozytose oder Panzytopenie). Für andere Arzneimittel mit wirksamen Bestandteilen, wie sie auch in Wick Medinait enthalten sind, wurden teilweise andere Häufigkeiten von Nebenwirkungen berichtet. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion oder beim Auftreten der anderen oben genannten Nebenwirkungen, darf Wick Medinait nicht nochmals eingenommen werden und es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen, damit er Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann. Treten Nebenwirkungen auf, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollte der Arzt oder Apotheker informiert werden.

Wick Medinait Erkältungs-Saft (Wick Pharma/ P&G GmbH) ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Thema: Erkältung veröffentlich am Dienstag, 06. November 2007

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