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Mucosolvan

Mucosolvan Hustensaft 30 mg/5 ml wird angewendet zur Schleim lösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim.

Husten ist ein erforderlicher Schutzreflex des Körpers. So warnt der Husten unter anderem vor chemischen Entzündungen der Atemwege und befreit diese vor eingedrungenen fremden Partikeln. Wodurch die lebensnotwendige Sauerstoffversorgung des Körpers sichergestellt wird.

Gelangen zum Beispiel Fremdkörper in die Luftwege oder Lunge, werden diese über einen Sekretstrom von kleinen Flimmerhärchen abtransportiert und verschluckt. Die Atemwege bleiben dadurch frei und die Luft kann ungehindert ein- und ausströmen.

Dabei wird hauptsächlich zwischen zwei Hustenarten unterschieden: der trockene Husten und der produktive Husten. Eine besondere Variante des Hustens ist der klassische Erkältungshusten. Er tritt vorwiegend gemeinsam mit Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber auf. Bei dieser Hustenart schmerzt der Hals oft sehr stark, weil die trockenen Schleimhäute rau und entzündet sind. Ebenso entsteht bei jedem neuen Hustenanfall ein Druckgefühl in der Brust, weil sich der Schleim nicht löst.

Insbesondere der Erkältungshusten und der produktive Husten lassen sich durch den Schleimlöser Mucosolvan Hustensaft lindern. So beruhigt er im Hals den Hustenreiz und löst gleichzeitig den in den Bronchien festsitzenden Schleim.

Dabei ist Mucosolvan ein moderner Husten-Spezialist mit langer Tradition, der sein Vorbild in der Natur hat. Der Inhaltsstoff Ambroxol wird aus den Blättern des Adhatoda-vasica-Strauches (Indisches Lungenkraut) gewonnen. Verantwortlich für die schleimlösende Wirkung in den Atemwegen, ist der Wirkstoff Vasicin. Forschern ist es gelungen, das Vasicin zu isolieren und zu verbessern. Daraus entstand das synthetisch hergestellte Ambroxol.

Der in Mucosolvan Hustensaft enthaltene Wirkstoff Ambroxol hilft den Atemwegen, sich selbst zu helfen, indem:
• der zähe Schleim in den Bronchien (Atemwegen) normalisiert wird.
• das Flimmerepithel in den Bronchien aktiviert wird und sich die Bewegung der Flimmerhärchen erhöht. Dadurch wird der Schleim schneller und effektiver abtransportiert.
• es die Bildung einer körpereigenen und oberflächenaktiven Substanz in der Lunge fördert. Welche dafür sorgt, dass der Schleim in den Atemwegen nicht so stark verklebt und sich Fremdpartikel in ihm schlechter festsetzen können.

Mit dem bewährten Wirkstoff Ambroxol, kann Mucosolvan Hustensaft dazu beitragen, die Atemwegsbeschwerden zu mindern oder zu beheben.

Wenn sich das Krankheitsbild aber verschlimmert bzw. nach maximal 5 Tagen keine Besserung der Beschwerden eintritt, ist es unbedingt erforderlich einen Arzt aufsuchen.

Hinweise: Mucosolvan Hustensaft 30 mg/5 ml darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ambroxolhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile. Da sehr selten im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Substanzen mit Schleim lösender Wirkung (z. B. Ambroxol) über das Auftreten von schweren Hauterscheinungen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom berichtet wurde, welche in den meisten Fällen mit der Grundkrankheit bzw. mit der Begleitmedikation erklärt werden konnten, ist bei der Einnahme von Mucosolvan besondere Vorsicht erforderlich. Bei erneutem Auftreten von Haut- oder Schleimhautveränderungen sollte sofort ärztlicher Rat eingeholt und vorsichtshalber die Anwendung von Ambroxol beendet werden. Liegt eine eingeschränkte Nierenfunktion vor oder eine schwere Lebererkrankung, darf Mucosolvan Hustensaft nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden. Bei einer schweren Niereninsuffizienz muss mit einer Ansammlung der in der Leber gebildeten Abbauprodukte von Ambroxol gerechnet werden. Bei einigen seltenen Erkrankungen der Bronchien, die mit übermäßiger Sekretansammlung einhergehen (z. B. malignes Ziliensyndrom), sollte Mucosolvan Hustensaft 30 mg/5 ml wegen eines möglichen Sekretstaus nur unter ärztlicher Kontrolle angewandt werden. Der Wirkstoff Ambroxol darf bei Kindern unter 2 Jahren nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden. Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollte Mucosolvan Hustensaft 30 mg/5 ml in der Schwangerschaft nur auf Anordnung des Arztes eingenommen werden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat. Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, ob Ambroxol in Muttermilch übergeht, ist Mucosolvan Hustensaft in der Stillzeit nur auf Anordnung des Arztes einzunehmen. Beim Bedienen von Maschinen oder Führen von Kraftfahrzeugen, sind keine Besonderheiten zu beachten. Da dieses Arzneimittel Sorbitol enthält, ist Mucosolvan erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen, wenn bekannt ist, dass eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern vorliegt. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel angewendet werden bzw. bis vor kurzem angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bei kombinierter Anwendung von Mucosolvan Hustensaft 30 mg/5 ml und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann auf Grund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, sodass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig geprüft werden sollte. Weitere Hinweise: Das Arzneimittel ist für Diabetiker geeignet und enthält keinen Alkohol.

Nebenwirkungen: Häufig wurde über das Auftreten von Durchfall berichtet. Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Hautausschlag, Schleimhautreaktionen, Schwellung von Haut und Schleimhaut, Atemnot, Juckreiz, aber auch Fieber auftreten. Unter der Anwendung von Mucosolvan Hustensaft kann es gelegentlich zu Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen), Trockenheit und Taubheitsgefühl des Mundes und Geschmacksstörungen (z.B. Veränderung der Geschmackswahrnehmung) kommen. Selten kann es zu Sodbrennen kommen. Sehr selten können schwere allergische (anaphylaktische) Reaktionen bis hin zum Schock, Darmträgheit (Obstipation), vermehrter Speichelfluss, vermehrte Flüssigkeitsabsonderung aus der Nase, Trockenheit der Luftwege und erschwertes Wasserlassen auftreten. Nicht bekannt ist das Auftreten von Nesselsucht und Taubheitsgefühl des Rachens. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Mucosolvan nicht nochmals eingenommen werden. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, auch solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Mucosolvan Hustensaft 30 mg/5 ml ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Thema: Atemwege-Hals veröffentlich am Donnerstag, 22. November 2007

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