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Nasivin

Nasivin Dosierspray für Erwachsene und Schulkinder zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei akutem Schnupfen (Rhinitis acuta), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica) und anfallsweise auftretenden Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, sowie bei Tubenkatarrh in Verbindung mit Schnupfen.

Gerade in den kalten Wintermonaten erkranken viele Menschen an einem grippalen Effekt (Erkältung). Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Luftwege (Nase, Mund, Rachen, Kehlkopf), wobei aber nicht alle Bereiche gleichzeitig betroffen sein müssen. Häufig ist sogar der Schnupfen das einzige Symptom einer Erkältung.

Jeder Erwachsene bekommt im Laufe seines Lebens bis zu 200 Erkältungen. Diese hält dann nahezu 10 Tage an. In der Regel läuft die Nase zwischen 2 bis 3 Jahren.

Die Ursache für eine Erkältung sind Viren, die mit der Atemluft in die Nase eindringen. Bei einem starken Immunsystem, befördert die Nasenschleimhaut, die das Innere der Nase auskleidet, die Viren wieder hinaus. Gelangen aber zu viele Viren in die Nase oder wenn die Abwehrkräfte geschwächt sind, können die Krankheitserreger die Schleimhaut infizieren. Woraus sich ein Schnupfen entwickeln. Breiten sich die Viren zudem aus, können sie auch den Rachen und die Bronchien entzünden. Ist dies der Fall treten zum Schnupfen zusätzlich Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten auf.

Dabei kann sich eine infizierte Nasenschleimhaut viel schlechter gegen den Angriff von Bakterien wehren, so dass es leicht zu einer Zweitinfektion kommen kann. So können sich die Bakterien auch in Nebenhöhlen oder dem Mittelohr auszubreiten.

Werden die Schnupfensymptome aber rechtzeitig behandelt, bestehen gute Chancen, eine bakterielle Zweitinfektion zu vermeiden. Ausgangspunkt für das Entstehen einer ernstzunehmenden Zweiterkrankung ist eine angeschwollene Nasenschleimhaut. Diese schnellstmöglich abschwellen zu lassen, ist deshalb wichtig für den Behandlungserfolg. Dabei helfen können Nasensprays oder –tropfen, wie z.B. Nasivin Dosierspray.

Nasivin enthält den Wirkstoff Oxymetazolin, der die Nasenschleimhaut schnell wieder abschwellen lässt. Das Dosierspray Spray wirkt in Sekunden und die Wirkung hält bis zu 12 Stunden an. Im Allgemeinen genügt daher eine zwei- bis dreimalige Anwendung pro Tag.

Der Nasivin Wirkstoff Oxymetazolin zählt zur großen Gruppe der Sympathomimetika, welche eine adrenalinähnliche Wirkung besitzen. Oxymetazolin hat aber nur eine Teilwirkung des Adrenalins. Als Bestandteil von Nasivin Dosierspray bewirkt er eine Verengung der feinen Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Dadurch bilden sich Schleimhautschwellungen zurück und festsitzendes Sekret kann wieder abfließen. Dies ermöglicht ein freies Durchatmen.

Wenn aber bei einem Schnupfen weitere Beschwerden auftreten oder wenn der Schnupfen nach maximal zehn Tagen noch nicht abgeklungen ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hinweise: Nasivin Dosierspray für Erwachsene und Schulkinder darf nicht angewendet werden bei trockener Entzündung der Nasenschleimhaut mit Krusten- und Borkenbildung (Rhinitis sicca) und Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile. Personen mit grünem Star (Glaukom), Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom), Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes), schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit, Hypertonie) sowie Personen, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden, sollten vor Anwendung von Nasivin Dosierspray den Arzt befragen. Dies gilt auch, wenn diese Angaben früher einmal zutrafen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden. Vor der Anwendung ist der Arzt zu befragen und eine sorgfältige Nutzen-/Risiko-Abwägung durchzuführen. Langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, sind zu vermeiden. Die Anwendung von höheren als den empfohlenen Dosierungen darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Nasivin ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren bestimmt. Das in Nasivin Dosierspray für Erwachsene und Schulkinder enthaltene Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) kann, insbesondere bei längerer Anwendung, eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte – so weit möglich - ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden. Stehen solche Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff nicht zur Verfügung, so ist eine andere Darreichungsform in Betracht zu ziehen. Bei längerer Anwendung oder höherer Dosierung von schleimhautabschwellenden Schnupfen-Arzneimitteln sind Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen nicht auszuschließen. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein. Auf unerwartete und plötzliche Ereignisse kann dann nicht mehr schnell und gezielt genug reagiert werden. Deshalb sollte auf das Fahren eines Autos oder anderer Fahrzeuge verzichtet werden. Auch das Bedienen von elektrischen Werkzeugen oder Maschinen sollte unterbleiben. Arbeiten sollten niemals ohne sicheren Halt durchgeführt werden. Dabei gilt es zu beachten, das Alkohol die Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert. Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.

Nebenwirkungen: Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen auf Oxymetazolin oder einen der anderen Bestandteile können auftreten. Nasivin Dosierspray für Erwachsene und Schulkinder kann insbesondere bei empfindlichen Personen vorübergehende leichte Reizerscheinungen (Brennen oder Trockenheit der Nasenschleimhaut) hervorrufen. Häufig kommt es nach Abklingen der Wirkung zu einer verstärkten Schleimhautschwellung (reaktive Hyperämie). Längerer oder häufigerer Gebrauch sowie höhere Dosierung von Nasivin Dosierspray kann zu einer verstärkten Schleimhautschwellung führen, die durch verstärkten Arzneimittelgebrauch verschlimmert wird (Rhinitis medicamentosa). Dieser Effekt kann schon nach 5 bis 7-tägiger Behandlung auftreten und nach fortgesetzter Anwendung eine bleibende Schleimhautschädigung (Rhinitis sicca) hervorrufen. Selten wurden Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder auch Müdigkeit beobachtet. Gelegentlich kommt es zu systemischen Effekten wie z.B. Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Blutdruckanstieg. Werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, diese unbedingt dem Arzt oder Apotheker mitteilen.

Nasivin Dosierspray für Erwachsene und Schulkinder ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Thema: Atemwege-Hals veröffentlich am Freitag, 23. November 2007

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