Schleckers konzerneigene Versandapotheke „Vitalsana“ ist jetzt mit vierzehntägiger Verzögerung gestartet.
Die Drogeriemarktkette möchte sich über Vitalsana vorerst auf den Versand von apothekenpflichtigen OTC-Produkten konzentrieren. Diese sollen weit unter den unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller angeboten werden. Demnach sollen die Arzneimittel „bis zu 45 Prozent“ günstiger sein. Die Versandhandlung gab zudem bekannt, zukünftig auch rezeptpflichtige Arzneimittel anbieten zu wollen.
Ursprünglich plante Schlecker den Einstieg in das Arzneimittelgeschäft für den 11. Februar. Dabei durchkreuzte aber eine andere Drogeriekette mit juristischen Vorbehalten, vorerst die Pläne des in Ehingern ansässigen Drogeriediscounters. So gehörte zum Beispiel zu den strittigen Fragen, ob Vitalsana überhaupt nach Deutschland lieferberechtigt sei. Da die Versandapotheke in den Niederlanden ein Unternehmen der spanischen Schleckertochter ist. Spanien gehört aber nicht zu den Ländern, die dem Bundesgesundheitsministerium zufolge Arzneimittel nach Deutschland versenden dürfen.
Auch Rewe (Deutschlands zweitgrößter Handelskonzern) überlegt offenbar, in den Versandhandel mit OTC-Präparaten einzusteigen.
Abgesehen davon ist es dem Verbraucher möglich, bei einem Medikamente Preisvergleich zu sparen. Alle angeschlossenen Apotheken sind deutsche, zugelassene Versandapotheken. Diese unterliegen den gleichen Kontrollen und Sicherheitsauflagen wie alle Apotheken vor Ort. Sparpotenziale von bis zu 50 % sind beispielsweise möglich bei: Produkten gegen trockene Haut, Durchblutungsstörung, Nagelpilz sowie Präparaten zum Abnehmen.
Thema: www Medikamente-Nachrichten veröffentlich am Montag, 25. Februar 2008
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