Nach Angaben einer Studie der Innungskrankenkasse (IKK) Nordrhein, könnte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) durch die betriebliche Gesundheitsförderung pro Jahr über 400 Euro Behandlungskosten je Versicherten sparen.
Diese Darstellung basiert auf dem Bonusprogramm zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Innungskrankenkasse bietet das spezielle Programm seit 2005 besonders für kleine und mittlere Betriebe an. Dieses soll dazu beitragen, die gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz zu minimieren oder sogar zu vermeiden. Das Ziel: Krankheiten der Arbeitnehmer vorzubeugen.
Um die Daten abgleichen zu können, wurden in einer Untersuchung die Behandlungskosten der Teilnehmer mit einer zweiten Gruppe verglichen, die nicht an dem Bonusprogramm teilnahm. Folgende Angaben flossen in die Studie ein: Krankengeld, Kosten für Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel, Krankenhausbehandlung, Kuren und Rehabilitation. Die Kosten für Arztbesuche wurden nicht berücksichtigt.
Es konnte festgestellt werden, das die Behandlungskosten der Teilnehmer an diesem Programm für ein Jahr um 417 Euro oder 48,4 Prozent unter den Kosten der zweiten erfassten Gruppe von Versicherten lag. Laut der IKK Nordrhein zeige das Ergebnis ein großes Kostensenkungspotential auf, das in der betrieblichen Gesundheitsförderung liege.
Thema: www Gesundheit-Nachrichten veröffentlich am Mittwoch, 05. März 2008
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