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Bonasanit

Bonasanit Filmtabletten zur Behandlung von Vitamin B6 - Mangelerscheinungen, wie z.B. das prämenstruelle Syndrom (PMS) - Beschwerden vor der Periode.

Das prämenstruelle Syndrom beschreibt die vielschichtigen Beschwerden an den Tagen vor dem Einsetzen der Monatsblutung. Für Frauen zwischen dem 14. und 50. Lebensjahr, ist dies ein häufig auftretendes Beschwerdebild.

Dabei sind die Beschwerden nicht bei allen Frauen gleich. Jede erlebt die Zeit an und um den Tagen anders. Die Beschwerden sind individuell und verschieden stark, sie verändern sich zudem häufig mit steigendem Lebensalter. So leiden beispielsweise einige Frauen nach der Geburt des ersten Kindes weniger unter PMS, bei anderen ist es genau umgekehrt. Bei einigen Frauen beeinflussen die Lebensumstände und -gewohnheiten (z.B. Stress, erhöhter Alkohol- oder Tabakkonsum) die prämenstruellen Symptome. In der Regel treten die Beschwerden 10 bis 2 Tage vor dem Einsetzen der Menstruation auf und lassen fast immer mit Beginn der Regelblutung wieder nach.

Jeden Monat bereitet sich der Organismus in der ersten Zyklushälfte auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Dabei wird das Hormon Östrogen vermehrt gebildet, während sich gleichzeitig die Bildung des Progesteronhormons verringert. Bei ausbleibender Befruchtung, stellt der Organismus die Produktion der Hormone wieder um, indem weniger Östrogen und dafür mehr Progesteron erzeugt wird. Durch diesen Ablauf im Körper, wird die nächste Regelblutung vorbereitet. Die Monatsblutung setzt aber erst ein, wenn das Östrogen und das Progesteron im richtigen Verhältnis vorliegen.

Beim Auftreten der PMS-Beschwerden ist vor dem Beginn der Regelblutung zu viel und zu lange Östrogen vorhanden. Die Ursache dieses Ungleichgewichts der Hormone liegt darin, dass die Neurotransmitter (Signalübermittler) die erforderlichen Nachrichten an die Hormondrüsen erst verzögert übermitteln.

Beschwerden beim PMS können sein:
• Zunahme des Gewichts, durch Ansammlung von Wasser im Körper
• erhöhte Empfindlichkeit und Spannungsgefühle in den Brüsten
• dicke oder geschwollene Beine
• Kopfschmerzen, Migräne
• Bauschmerzen oder -krämpfe
• Rückenschmerzen
• Verdauungsprobleme
• Schlafstörungen
• Hautprobleme (unreine Haut)
• innere Unruhe, Depressionen, Gereiztheit
• Gefühl der Überforderung, Antriebsarmut

Bonasanit mit 100-prozentigem Vitamin B6 hilft, den PMS-Beschwerden harmonisch entgegen zu wirken. Eine unzureichende Versorgung mit Vitamin B6 mindert die Entstehung der Botenstoffe Serotonin und Dopamin. Ein niedriger Serotonin-Spiegel hat Einfluss auf die Stimmungslage und geht mit depressiven Verstimmungen einher. Auch ein hormonelles Ungleichgewicht kann den Vitamin B6-Speicher im Körper herabsetzen und die Bildung der beiden Botenstoffe stören. Darüber hinaus reduziert sich der Vitamin B6-Speicher durch den Genuss von Alkohol, Nikotin oder die Einnahme der Pille. In verschiedenen Studien verminderte die Verabreichung von Vitamin B6, wie in Bonasanit Filmtabletten enthalten, die PMS-Syptome - Beschwerden der Menstruation.

Natürliches Vitamin B6 ist in verschiedenen Formen Bestandteil von Hefe, Getreide, Fisch, Kartoffeln, Sojabohnen, Innereien, Milch, Eier, Bananen, Gemüse, etc. enthalten. Zur Verhinderung eines Mangels an Vitamin B6 ist für Männer eine Aufnahme von 1,8 mg am Tag und für Frauen von 1,6 mg am Tag notwendig. Während der Schwangerschaft wird eine Zufuhr von täglich 2,6 mg und in der Stillzeit von täglich 2,4 mg empfohlen. Darüber hinaus kann ein höherer Vitamin B6 - Bedarf auch bestehen bei: Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, längerfristige Anwendung von Arzneimitteln, etc.

Hinweise: Bonasanit darf nicht eingenommen werden bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) oder einen der sonstigen Bestandteile. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird eine Zufuhr von Vitamin B6 zwischen 2,4 bis 2,6 mg am Tag empfohlen. Diese Dosierungen dürfen in der Schwangerschaft aber nicht überschritten werden, wenn bei der Patientin ein nachgewiesener Vitamin B6-Mangel besteht. Dies ist einzuhalten, da die Sicherheit einer Anwendung bei einer höheren Dosis als der empfohlenen Tagesdosis bisher nicht belegt ist. In der Stillzeit ist darauf zu achten, das Vitamin B6 in die Muttermilch übergeht. Dabei können hohe Dosen von Vitamin B6 die Milchproduktion hemmen. Ob Bonasanit in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden darf, sollte vom behandelnden Arzt entschieden werden. Die gleichzeitige Anwendung von so genannten Pyridoxinantagonisten (Arzneimittel, die u.a. eine gegen Vitamin B6 gerichtete Wirkung haben, wie z.B. Cycloserin, D-Penicillamin, Isoniazid (INH), Hydralazin) kann den Bedarf an Vitamin B6 steigern. Die Gabe von Vitamin B6 in einer täglichen Dosis ab 5 mg kann die Wirkung von L-Dopa (Arzneimittel zur Therapie der Parkinson-Krankheit) mindern. Diese Angaben können auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten. Bei langfristiger Einnahme von täglichen Dosen über 50 mg sowie bei kurzfristiger Einnahme von Dosen im Grammbereich wurden Kribbeln und „Ameisenlaufen“ an Händen und Füßen (Symptome einer peripheren sensorischen Neuropathie, bzw. Paraesthesien) beobachtet. Beim Auftreten dieser Symptome, ist der behandelnde Arzt zu kontaktieren. Dieser wird die Einnahmemenge überprüfen und falls erforderlich Bonasanit absetzen.

Nebenwirkungen: Bei einer Anwendung von Bonasanit über einen längeren Zeitraum in Tagesdosen über 50 mg Vitamin B6, sowie bei kurzfristiger Einnahme von Dosen im Grammbereich traten periphere sensorische Neuropathien auf (siehe Hinweise). Bei höheren Einnahmemengen wurden Fälle von Vitamin B6 - Abhängigkeit bekannt. Eine Überempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht (Photosensitivität) wurde bei sehr hohen täglichen Dosen beobachtet. Beim Auftreten von Nebenwirkungen ist der behandelnde Arzt aufzusuchen. Werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.

Bonasanit Filmtabletten sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Thema: Beschwerden der Frau veröffentlich am Donnerstag, 10. April 2008

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