Antifungol Hexal Creme zur Behandlung von Mykosen (Pilzinfektionen) der Haut durch Dermatophyten, Hefen (z. B. Candida-Arten), Schimmelpilze und andere wie Malassezia furfur sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum, z. B. Mykosen der Füße, der Haut und Hautfalten, Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor), oberflächliche Hefepilzerkrankungen (Candidosen) und Erythrasma (Baerensprungsche Krankheit).
In Deutschland gehören Hauterkrankungen, die von Hautpilzen verursacht werden, zu den häufigsten Erkrankungen der Haut. Wobei der Fußpilz zu den wohl bekannten Hautpilzerkrankungen gehört. Nahezu jeder 4. Bundesbürger ist von einer Hautpilzart betroffen. In der Medizin werden solche Erkrankungen als „Haut-Mykose“ bezeichnet.
Auslöser einer Pilzinfektion der Haut sind die so genannten Fadenpilze (Dermatophyten). Dabei handelt es sich um Parasiten die sich in der menschlichen Haut einnisten und sich von Keratin, der Hornsubstanz der obersten Hautschichten ernähren. Diese sind in der Lage, sowohl auf der freien Haut als auch an behaarten Körperstellen Pilzinfektionen auszulösen.
Nicht zu unterschätzen ist, dass der Hautpilz eine ansteckende Pilzinfektion darstellt. Um sich fortzupflanzen bilden die Hautpilze so genannte Sporen, welche beispielsweise auf abgeriebenen Hautschuppen sitzen. An ihnen haftend, können sie viele Wochen und Monate überleben und sich von dort ausbreiten.
Eine Hautpilzinfektion tritt hauptsächlich an feuchten Körperstellen auf oder dort, wo Haut die Haut direkt berührt. Gute Bedingungen gelten besonders für die Leistenregion, die Zehenzwischenräume (Fußpilz), bei Frauen unter den Brüsten, im Genitalbereich (Vaginalpilz) oder unter den Achseln.
Faktoren die das Risiko für eine Pilzinfektion erhöhen sind:
• Genetische Veranlagung
• Fehlstellungen der Füße
• Öffentliche Badeeinrichtungen
• Männliche Geschlecht
• Tragen synthetischer Bekleidung (Schweißbildung wird gefördert, wodurch die Haut anfälliger für Pilzinfektionen ist.)
• Durchblutungsstörungen
• Geschwächtes Immunsystem (Der natürliche Schutz der Haut kann beeinträchtigt werden, wodurch sie anfälliger für Hautpilze wird.)
Beim Vorliegen eines Hautpilzes, sind die betroffenen Körperstellen gerötet und gereizt. Zudem schuppt die Haut und es kann zu nässenden Bläschen, schmerzhaften Wundflächen und tiefen Hautrissen kommen. Damit verbunden ist oft ein starker Juckreiz. Als Folge eines Pilzbefalls auf der Kopfhaut, können Haare verstärkt abbrechen, bis hin zu kreisrunden, kahlen Stellen.
Da die aufgeführten Symptome auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, besonders dann, wenn diese zum ersten Mal auftreten, sollte unbedingt ein Hautfacharzt aufgesucht werden. Dieser wird entsprechende Untersuchungen durchführen und die geeignete Therapie veranlassen.
Antifungol wirkt langfristig gegen eine Vielzahl von Pilzarten. Dazu gehören beispielsweise: Schimmelpilze, Hefen (Candida-Arten) oder Dermatophyten. Die typischen Beschwerden einer Pilzinfektion wie zum Beispiel Juckreiz, Schuppung, Rötung und Bläschen auf der Haut verschwinden in vielen Fällen schon nach kurzer Zeit.
Der in Antifungol enthaltene Wirkstoff Clotrimazol verhindert die Vermehrung der Pilze, indem die Bildung ihrer schützenden Außenhülle gehemmt wird. Wichtig ist, dass die Pilzerkrankung konsequent und lang genug behandelt wird, damit die Infektion nicht gleich wieder auftritt.
Hinweise: Antifungol Hexal Creme darf nicht angewendet werden bei (allergischer) Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Antifungol ist notwendig bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den sonstigen Bestandteil Cetylstearylalkohol. In diesem Fall empfiehlt es sich, anstelle der Creme eine cetylstearylalkoholfreie Darreichungsform (z. B. eine Lösung) zu verwenden. Bei der Behandlung mit Antifungol Hexal Creme kann es wegen des Hilfsstoffes Paraffin bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verringerung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit solcher Kondome kommen. Daher sind während der Behandlung andere Verhütungsmethoden zu verwenden. Der Arzt oder Apotheker ist zu benachrichtigen, wenn andere Arzneimittel eingenommen/angewendet werden bzw. bis vor kurzem eingenommen/angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt. Antifungol verringert die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln, die auch zur Behandlung von Pilzerkrankungen angewendet werden (Amphotericin und andere Polyenantibiotika wie Nystatin und Natamycin). In der Schwangerschaft und Stillzeit ist vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln der Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen. Aus Vorsicht sollte Antifungol Hexal Creme nicht in der Frühschwangerschaft angewendet werden. Antifungol ist während der Stillzeit nicht an der milchgebenden Brust anzuwenden. Beim Führen von Kraftfahrzeugen und dem Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Das Arzneimittel enthält den sonstigen Bestandteil Cetylstearylalkohol. Dieser kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Nebenwirkungen: Gelegentlich können unter der Anwendung von Antifungol Hautreizungen (z. B. vorübergehende Rötung, Brennen, Stechen) auftreten. Bei bestehender Überempfindlichkeit gegen Cetylstearylalkohol können allergische Reaktionen an der Haut und Schleimhaut vorkommen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen bemerkt werden, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind.
Antifungol Hexal Creme ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.
Thema: Pilzinfektion veröffentlich am Donnerstag, 15. Mai 2008
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