Magnetrans forte 150mg Kapseln zur Anwendung bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn dieser Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Magnesium ist ein bedeutender Mineralstoff und notwendiger Bestandteil des menschlichen Organismus. Der Mineralstoff sorgt für einen reibungslosen Ablauf verschiedener Körperfunktionen und ist daher für die Gesundheit unentbehrlich. Der Körper kann Magnesium aber nicht selbst herstellen. Aus diesem Grund muss der Mineralstoff mit der Nahrung zugeführt werden. Ein Erwachsener kann bei einer ausgewogenen Kost etwa 250 - 450 mg Magnesium mit der Nahrung aufnehmen.
Im Körper sind im Durchschnitt 20 - 25 Gramm des (essentiellen) Mineralstoffes gespeichert. Mehr als 50 Prozent davon sind in den Knochen eingelagert, der andere Teil befindet sich in den Geweben und der Muskulatur. Nur 1 Prozent Magnesium ist im Blut und den roten Blutkörperchen vorhanden.
Darüber hinaus greift Magnesium in mehr als 300 enzymatische Reaktionen ein. Diese vom Magnesium abhängigen Enzyme regeln beispielsweise den Kohlenhydrat-, Fettstoff- und Eiweißstoffwechsel. Sie sind damit erforderlich für die Umbildung von Nahrungsenergie in chemische Energie.
Besonders geschäftig ist der Mineralstoff in den Zellen, speziell im Nerven- und Muskelgewebe. Dort agiert Magnesium zum Beispiel als Gegenspieler zu einem anderen wichtigen Mineralstoff, dem Calcium. Die Aktivität der Muskeln resultiert aus einem Gleichgewicht zwischen dem Einstrom und Ausstrom von Calcium aus der Zelle. Diese Balance ist nur möglich, wenn genügend Magnesium in der Zelle vorhanden ist. Fehlt dieses, gelangt vermehrt Calcium in die Zelle und es kommt zu einem überschießenden Zusammenziehen des Muskels. Daraus resultiert dann der so genannte Wadenkrampf. Ebenso unentbehrlich ist Magnesium für die Weiterleitung von Reizen an Muskel- und Nervenzellen.
Daraus resultierend, ist Magnesium im Körper zum Beispiel wichtig für: das Nervensystem, den Herzmuskel, die Knochenfestigkeit, die Skelettmuskulatur und die Arbeit unzähliger Enzyme.
Auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium müssen daher zum Beispiel achten:
• Sportler
Eine genügende Magnesium-Zufuhr ist bei Sportlern aus doppelter Sicht notwendig. Zum einen erfordern hohe Muskelleistungen eine bessere Magnesiumversorgung, auf der andern Seite droht durch starkes Schwitzen ein höherer Verlust.
• Schwangere und Stillende
Besonders während der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium. Dieser resultiert aus dem Wachstum des Kindes und dem gesteigerten Stoffwechsel während der Schwangerschaft und Stillzeit der Frau.
• Jugendliche in der Wachstumsphase
Gerade Heranwachsende zwischen dem 15ten und 19ten Lebensjahr haben mit 350 bis 400 Milligramm einen erhöhten Magnesiumbedarf.
• Menschen mit viel Stress/ Hektik
Untersuchungen haben gezeigt, dass Stresssituationen dazu führen, dass ein erhöhter Bedarf an Magnesium vorliegt. Magnesium ist in der Lage, die Blutgefäße und das Herz gegen Stressfolgen schützend abzuschirmen. Deshalb gilt es als ein wertvolles Antistress-Mineral.
• Ältere Menschen
Ein Magnesiummangel tritt mit zunehmendem Lebensalter häufig auf. Durch Einnahme von Medikamenten, einige Krankheiten, zunehmende Appetitlosigkeit etc., wird dieser Mangel noch begünstigt. Der Bedarf an Magnesium kann über die Nahrung somit nicht mehr gedeckt werden, obwohl dieser unverändert hoch bleibt.
• Diäten
Generell ist bei einer Diät darauf zu achten, dass diese auch alle lebensnotwendigen Nährstoffe beinhaltet. Auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist dennoch zu achten, da der Bedarf nur dann gedeckt werden kann, wenn eine bewusste Nahrungsmittelauswahl erfolgt.
• Alkoholkonsum
Erhöhter Alkoholkonsum führt zu einer vermehrten Magnesiumausscheidung über die Nieren. Gleichzeitig hemmt Alkohol die Aufnahme von Magnesium im Darm.
Darüber hinaus ist bei einem Diabetes mellitus, einer kontinuierlichen Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Anti-Baby-Pille, Antibiotika, Diuretika) sowie einigen Krankheiten, die eine erhöhte Magnesium-Ausscheidung bedingen (z.B. einzelne Nierenerkrankungen), auf den Magnesiumhaushalt zu achten. Da in diesen Fällen eine erhöhte Magnesiumausscheidung über Urin und Schweiß stattfindet. Aber auch bei lang anhaltenden Durchfällen und bei Störungen der Nährstoffaufnahme im Magen- Darm-Trakt ist eine ausreichende Magnesiumzufuhr sicherzustellen. Da hier Magnesium nur vermindert über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird.
Fehlt dem Körper Magnesium, äußert sich dies in unangenehmen Beschwerden. Dazu gehören:
• Muskelkrämpfe (z.B. Waden-, Zehen-, Oberschenkelkrämpfe)
• Herz-Kreislauf-Beschwerden (z.B. Gefäßverengungen, Herzklopfen, Herzjagen)
• Nervöse Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Nervosität, Konzentrationsstörungen)
• Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Erbrechen)
• Menstruationsbeschwerden
• Brüchige Fingernägel
• Vorzeitiges Einsetzen der Wehen in der Schwangerschaft
Magnetrans forte beugt einem Magnesiummangel vor und sorgt bei erhöhtem Bedarf für eine ausreichende Versorgung.
Die Eigenschaften von Magnetrans forte im Überblick:
• Die Wirkstoffverbindung Magnesiumoxid wird zuverlässig vom Darm aufgenommen.
• Eine Kapsel deckt zweimal am Tag eingenommen, den täglichen Bedarf. Magnetrans forte enthält mit 150 mg optimal dosiertes Magnesium.
• Die Kapsel ist geschmacksneutral und leicht einzunehmen.
• Magnetrans forte ist gut verträglich.
Dabei ist die regelmäßige Einnahme von Magnetrans forte notwendig, um den Bedarf zu decken. Dagegen führte eine kurzfristige und hoch dosierte Einnahme nicht zum gewünschten Erfolg, da der Darm Magnesium nur beschränkt aufnehmen kann.
Hinweise: Magnetrans forte darf nicht eingenommen werden, bei schweren Nierenfunktionsstörungen und bei Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen (AV-Block). Gegebenenfalls ist zu überprüfen, ob sich aus dem Elektrolytstatus eine Gegenanzeige ergibt. Das Mineralstoffpräparat Magnetrans forte soll nicht gleichzeitig mit Tetracyclinen (bestimmte Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten bzw. Antibiotika) eingenommen werden, da eine wechselseitige Behinderung der Aufnahme (Resorption) stattfindet. Die Aufnahme von Eisen kann durch die Einnahme von Magnesium gestört werden. Dabei ist zu beachten, dass die Angaben auch für vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.
Nebenwirkungen: Wird Magnetrans forte in einer hohen Dosierung eingenommen, kann es zu weichen Stühlen kommen, die aber unbedenklich sind. Müdigkeitserscheinungen können auftreten, wenn Magnterans forte länger andauernd und hochdosiert eingenommen wird. Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass bereits eine erhöhte Magnesium-Konzentration im Blut vorliegt. Der Arzt oder Apotheker ist zu kontaktieren, bei bestehenden Fragen zur Ergreifung von Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen. Treten Nebenwirkungen auf, die nicht in der Gebrauchsinformation stehen, sind diese dem Arzt oder Apotheker mitzuteilen.
Magnetrans forte 150mg Kapseln sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.
Thema: Vitamine-Mineralstoffe veröffentlich am Donnerstag, 22. Mai 2008
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