Zinkorot 25 Tabletten eignen sich zur Behandlung von Zinkmangelzuständen, welche durch eine normale Ernährung nicht behoben werden können.
Das Spurenelement Zink ist für den Menschen ein lebensnotwendiger Mineralstoff. Es ist im Körper für die Funktion von mehr als 100 unterschiedlichen Botenstoffen unentbehrlich. So wird Zink zum Beispiel für viele grundlegende Stoffwechsel- und Wachstumsvorgänge benötigt. Neben Eisen zählt Zink zu den am häufigsten im menschlichen Körper vorkommenden Spurenelementen.
Besonders hohe Zinkkonzentrationen befinden sind in den Augen, in der Haut, in den Haaren, in den roten Blutkörperchen sowie in der Leber und in der Prostata. Speziell bei der Zellteilung wird Zink benötigt. Hauptsächlich schnell wachsendes Gewebe braucht Zink, daher ist es unter anderem zur Wundheilung, in der Schwangerschaft und beim Wachstum erforderlich. Auch für die Herstellung von Insulin ist der Körper auf Zink angewiesen.
Zink ist ebenso notwendig für das Immunsystem, da es an der Bildung unterschiedlicher Abwehrzellen beteiligt ist. Nur wenn der Körper über genügend Antikörper verfügt, können „feindliche“ Zellen angegriffen und unschädlich gemacht werden.
Darüber hinaus hilft das Spurenelement bei der Produktion des Glückshormons Serotonin. Es ist ebenfalls wichtig für die Sinnesorgane. So sorgt eine ausreichende Zinkversorgung auch dafür, dass der Mensch gut Schmecken, Sehen, Riechen und Hören kann. Zink ist auch am Aufbau von Fettsäuren, Eiweißen, der Gehirnfunktion und noch vieles mehr beteiligt.
Nach Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Zinkbedarf für Jugendliche und Erwachsene bei 7 bis 10 mg. Dagegen wird in der Schwangerschaft eine Menge von etwa 10 mg am Tag empfohlen. Stillende Mütter wird geraten, cirka 11 mg täglich aufzunehmen. Daher ist es erforderlich auf eine kontinuierliche Zufuhr an Zink mit der Nahrung zu achten, da das Spurenelement vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet und nicht lange gespeichert werden kann. Aus diesem Grund kann eine unzureichende Zinkzufuhr schnell zu einem Zinkmangel führen.
Ein Zinkmangel verursacht unter anderem folgende Beschwerden:
• Störungen des Wachstums von Nägeln und Haaren
• Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmung (z.B. Geruchs- und Geschmacksstörungen)
• Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, Depressionen
• Erhöhte Anfälligkeit für Infekte
• Vermehrt auftretende Hautpilzinfektionen, verzögerte Wundheilung, schuppige oder entzündete Haut
Ein Zinkmangel kann sowohl durch eine Mangelernährung oder durch Störungen der Aufnahme im Magen-Darm-Bereich entstehen, aber auch durch einen gesteigerten Verbrauch an Zink.
Zu einem erhöhten Zinkbedarf kommt es infolge verschiedener Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Diabetes, Neurodermitis, Allergien, Akne, Infektionen, Leber- und Nierenerkrankungen. Aber auch nach Operationen, schweren Wunden, Prostata- und Darmerkrankungen kann ein Zinkmangel auftreten. Ein gesteigerter Bedarf an Zink liegt ebenso vor, bei Leistungssportlern, Senioren, Jugendlichen, Kleinkindern, Personen mit einseitiger Ernährung (z.B. Veganer), sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit. Auch muss mit einem Zinkmangel bei der Einnahme bestimmter Arzneimittel und rheumatischen Erkrankungen gerechnet werden.
Wenn es schwierig wird, den Zinkmangel allein durch eine vernünftige und ausgewogene Ernährung auszugleichen, können nahrungsergänzende Zinkpräparate (z.B. Zinkorot 25) helfen. Zinkorot zeichnet sich durch seine gute Verträglichkeit und Anwenderfreundlichkeit -einfache Teilbarkeit der Tablette, nur maximal eine Tablette am Tag- aus. Gleichzeitig verfügen die Zinktabletten über eine gute Bioverfügbarkeit durch die Kombination aus Zink und Orotsäure. Etwas Geduld ist aber Voraussetzung für eine effektive Zinkkur mit Zinkorot, da sich das Spurenelement erst im gesamten Körper verteilen muss. Dies dauert im Durchschnitt zwischen 6 bis 8 Wochen.
Bleibt eine Verbesserung der Symptome aus oder verschlimmern sich diese sogar, ist es notwendig einen Arzt aufzusuchen.
Hinweise: Zinkorot 25 (Pharmazeutischer Unternehmer: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG) darf nicht eingenommen werden, bei einer (allergischen) Überempfindlichkeit gegen Zinkorotat • 2 H2O oder einen der sonstigen Bestandteile. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zinkorot ist notwendig bei Anwendung von Zink über einen längeren Zeitraum. In diesem Fall sollte neben Zink auch Kupfer labordiagnostisch überwacht werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit besteht bei nachgewiesenem, klinisch gesichertem Zinkmangel im therapeutischen Dosisbereich keine Einschränkung bei der Anwendung. Generell gilt: Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte vor der Einnahme bzw. Anwendung aller Arzneimittel der Arzt oder Apotheker befragt werden. Zur Anwendung von Zinkorot bei Kindern liegen bisher keine Erfahrungen vor. Für ältere Menschen gibt es keine speziellen Anwendungsbeschränkungen. Bei der Verkehrstüchtigkeit, bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt gibt es keine Hinweise dafür, dass eine Beeinträchtigung stattfindet. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel angewendet werden bzw. bis vor kurzem angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt. Chelatbildner wie D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) können die Zinkresorption mindern oder die Ausscheidung erhöhen. Phosphate, Kupfer-, Eisen- und Calciumsalze mindern die Zinkresorption. Die Resorption von Kupfer kann vermindert werden, bei gleichzeitiger Gabe von Zink und Eisensalzen bzw. Kupfersalzen. Zink kann die Verfügbarkeit von Kupfer beeinträchtigen. Zink mindert die Resorption von Tetracyklinen, Ofloxazin und anderen Quinolonen (z.B. Ciprofloxacin, Norfloxacin). Deshalb sollte zwischen der Einnahme von Zink und der genannten Medikamente ein Abstand von mindestens 3 Stunden bestehen. Hohe Mengen an Zink können die Aufnahme und Speicherung von Eisen mindern. Bei Einnahme von Zinkorot zusammen mit Nahrungsmitteln, welche über einen hohen Gehalt an Phytinen (z.B. Nüsse, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte) verfügen, wird die Zinkresorption reduziert. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass Kaffee die Resorption von Zink beeinträchtigt.
Nebenwirkungen: Bei Einhaltung der Dosierungsempfehlung sind unter der Anwendung von Zinkorot keine Nebenwirkungen zu erwarten. Nach längerfristiger Einnahme kann Zink zu einem Kupfermangel führen. Bei einer Überdosierung treten Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Metallgeschmack auf der Zunge auf, die nach Absetzen des Medikaments schnell abklingen. Sollten die Symptome nicht nachlassen, ist der Arzt zu kontaktieren. Beim Auftreten von Nebenwirkungen, ist Zinkorot nicht weiter einzunehmen. Gleichzeitig ist der Arzt umgehend aufzusuchen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind.
Zinkorot 25 Tabletten sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.
Thema: Vitamine-Mineralstoffe veröffentlich am Freitag, 18. Juli 2008
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