Vertigoheel Tabletten eignen sich zur Anwendung bei verschiedenen Schwindelzuständen. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Häufige Wetterwechsel, starke Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit lösen bei vielen Betroffenen Schwindelanfälle aus. In Deutschland ist fast jeder Zehnte davon betroffen – Frauen häufiger als Männer. Mit steigendem Lebensjahr nimmt die Häufigkeit einen Schwindelanfall zu bekommen, sogar zu. So leiden etwa 33 Prozent aller Menschen über 60 Jahren regelmäßig unter Schwindelsymptomen. Bei den über 80-jährigen sind es knapp 40 Prozent.
In vielen Fällen werden Schwindelgefühle durch Kreislaufstörungen ausgelöst. Bei älteren Menschen können auch Veränderungen der Halswirbelsäule (durch Abnützung hervorgerufen) verantwortlich für Schwindel sein. Außerdem kann eine Nervenentzündung, des vom Gleichgewichtsorgan zum Gehirn führenden Nervs, einen Schwindelanfall verursachen. Aber auch mehrere kleinere Ursachen wie leichte Kalkablagerungen, gelegentliche Durchblutungsstörungen oder verringerte Stoffwechselvorgänge, sind zusammen in der Lage, den Schwindel auszulösen. Ebenso sind Störungen der Augen (z.B. Augenmuskellähmung) mögliche Ursachen.
Darüber hinaus kann Schwindel auch als Begleitsymptom, z.B. bei einer gestörten Mikrozirkulation auftreten. Eine Mikrozirkulation bezeichnet die Durchblutung in den kleinsten Blutgefäßen. Die Aufgaben der winzigen Gefäße (Kapillaren) bestehen in der Versorgung der Körperzellen mit notwendigen Nährstoffen und dem Austausch von Sauerstoff. Darüber hinaus entfernen sie schädliche Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel jeder Zelle. Dafür müssen die roten Blutkörperchen durch die immer kleiner werdenden Gefäße bis hin zur Zelle gelangen.
Eine Störung der Mikrozirkulation (Mikrodurchblutung) liegt vor, wenn die winzigen Gefäße verstopft sind. Dann verkümmern die Zellen und es treten vermehrt gesundheitliche Störungen auf.
Diese können sich äußern in:
• nachlassende geistige Fähigkeit
• Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
• Ohrgeräusche (Tinnitus)
• verminderte Leistungsfähigkeit
• vermehrte Müdigkeit
• kalte Hände oder Füße
• (möglicher) Hörsturz
• wiederholtes Auftreten von Schwindelanfällen
Da Schwindelattacken sowohl harmlose als auch ernsthafte Ursachen haben können, müssen sie stets von einem Arzt untersucht werden.
Betroffene haben bei Schwindelanfällen oft das Gefühl, als ob sie sich drehen oder schwanken würden. Ebenso kann der Eindruck entstehen, in die Luft gehoben zu werden oder in die Tiefe zu fallen. Außerdem kann sich ein Schwindel darin äußern, dass sich die Umgebung hoch und runter oder seitwärts hin und her bewegt. In vielen Fällen dauert ein Schwindelanfall nur wenige Sekunden an. Er kann aber je nach Erkrankungsbild auch länger bestehen bleiben.
Bei einer Störung der Mirkozirkulation, mit den oben aufgeführten Symptomen, kann das Komplexmittel Vertigoheel helfen. Die Vertigoheel Tabletten enthalten die homöopathischen Einzelmittel Ambra grisea (Grauer Amber), Anamirta cocculus (Kokkelskörner), Conium (Gefleckter Schierling) und Petroleum rectificatum (Steinöl). Die einzelnen Bestandteile ergänzen sich in ihrer Wirkung und unterstützen die Regulierung des Schwindelzustandes. Die Einnahmedauer mit Vertigoheel ist abhängig von der Schwere, Verlauf und Art der Erkrankung. Dabei ist die bereits empfohlene Medikation des Arztes zu berücksichtigen.
Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an oder sind diese unklar, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird genau abklären, ob es sich um Erkrankungen handeln kann, welche eine ärztliche Behandlung erfordern. Grundsätzlich sollten Schwindelanfälle immer von einem Arzt untersucht werden.
Hinweise: Vertigoheel (Biologische Heilmittel Heel GmbH) sollte bei einer Überempfindlichkeit gegen Lactose (Milchzucker) nicht eingenommen werden. Das homöopathische Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden, da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung bei Schwangeren und Stillenden vorliegen. Bei Kindern unter 4 Jahren sollte Vertigoheel nicht angewendet werden, da zur Anwendung des homöopathischen Arzneimittels bei dieser Personengruppe keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vorliegen. Da Vertigoheel Lactose enthält, sollte das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, wenn bekannt ist, dass eine Zuckerunverträglichkeit vorliegt. Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt. Durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel kann die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels ungünstig beeinflusst werden. Falls weitere Medikamente einzunehmen sind, ist der Arzt zu kontaktieren. Außerdem sollten homöopathische Arzneimittel nicht ohne ärztlichen Rat über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Für Diabetiker: Eine Tablette entspricht 0,025 BE.
Nebenwirkungen: Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings kann eine Überdosierung bei Personen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) zu Magen-Darm-Beschwerden führen oder eine abführende Wirkung auslösen. Die vorhandenen Beschwerden können sich bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels vorübergehend verschlimmern. Beim Auftreten einer Erstverschlimmerung darf das Arzneimittel nicht weiter eingenommen werden. Gleichzeitig ist ein Arzt aufzusuchen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen beobachtet werden.
Vertigoheel Tabletten sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.
Thema: Herz-Kreislauf veröffentlich am Mittwoch, 30. Juli 2008
apotheke-medikamente.info ist keine Apotheke. Sie sollten Informationen von apotheke-medikamente.info niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Nehmen Sie niemals Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein! Generell gilt: Für Fragen zu Arzneimitteln, Risiken und Nebenwirkungen kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.