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Krankenkassen TK und IKK Direkt fusionieren

Zu Beginn des Jahres 2009 wollen die Techniker Krankenkasse (TK) und die Innungskrankenkasse (IKK) Direkt fusionieren. Mit dann mehr als 7 Millionen Versicherten, steigt die neue Kasse zur Nummer Eins unter Deutschlands Ersatzkassen auf, so die in Hamburg ansässige Techniker Krankenkasse. Auch gilt die Zustimmung des am 26. September tagenden Verwaltungsrates der TK zu dieser Fusion als sicher.

Mit dem Zusammenschluss der beiden Kassen erhofft sich der TK-Chef Norbert Klusen eine bessere Marktposition. Mit der Fusion verbessere die TK ihre Chance, „keinen Zusatzbeitrag erheben zu müssen“. Die Aussage von Klasen spiegelt genau das wieder, was die Kassen mit der Einführung des Gesundheitsfonds fürchten: Nämlich die damit verbundene Abschaffung unterschiedlicher Beitragssätze. Krankenkassen, die mit dem dann von der Regierung vorgegebenen Einheitsbeitrag im Jahr nicht auskommen, müssen von ihren Versicherten eine Zusatzprämie verlangen.

Der aktuelle Beitragssatz der TK beträgt 13,8 Prozent. Die IKK direkt erhöhte ihren Beitrag erst am 1. August von 12,4 Prozent auf 12,9 Prozent. Im Durchschnitt liegt der Beitragssatz aller gesetzlichen Krankenversicherungen bei 14,9 Prozent. Experten rechnen mit der Festlegung des Einheitsbeitrages für das Jahr 2009 auf 15,5 bis 15,7 Prozent.

Thema: www Gesundheit-Nachrichten veröffentlich am Dienstag, 23. September 2008

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