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Antistax Venencreme

Antistax Venencreme wird traditionell angewendet, zur Besserung des Befindens bei müden Beinen. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.

In Deutschland leiden bis zu 60 Prozent der Menschen an einer Venenschwäche (Krampfadern). Dabei treten die ersten Anzeichen für Veränderungen an den Beinvenen, schon ab dem 30sten Lebensjahr auf. Besonders häufig sind aber ältere Menschen von Venenerkrankungen betroffen, da mit steigendem Lebenalter die Venenwände ihre Elastizität verlieren. In vielen Fällen verursacht die Erkrankung Beschwerden und führt zu dauerhaften, behandlungsbedürftigen Veränderungen an den Beinvenen.

Die Venen im menschlichen Körper ähneln einem geschlossenen Tunnelsystem, indem ein ständiger Druck herrscht. Der Druck in den oberflächlichen Beinvenen, führt bei vielen Menschen (besonders im höheren Alter) zu ihrer Erweiterung. Dies hat zur Folge, dass die so genannten Krampfadern sichtbar werden und immer deutlicher hervortreten. Ebenso können sich durch diese Erweiterung die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Infolgedessen fließt das Blut vermehrt in die Beine und weniger zum Herzen hin. An dieser Stelle verbleibt es dann größtenteils und kann nicht mehr in den Körperkreislauf eingebracht werden. Somit steht das Blut diesem für den zusätzlichen Transport der Nährstoffe nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Daraus kann sich unbehandelt eine chronische Venenschwäche entwickeln.

Ein chronisches Venenleiden ist die häufigste Ursache von Beinbeschwerden. In der Medizin spricht man von einer chronisch venösen Insuffizienz. Bei dieser Venenschwäche ist der Blutrückfluss aus den Beinen dauerhaft beeinträchtigt. Dabei können Beschwerden wie schwere, dicke, müde Beine, Wadenkrämpfe in der Nacht und Schmerzen in den Beinen, erste Anzeichen einer Erkrankung sein. Aber auch geschwollene Fußknöchel, Ziehen, Kribbeln, Jucken oder ein Spannungsgefühl in den Unterschenkeln sind mögliche Hinweise auf eine Venenveränderung. Zudem kann ein niedriger Blutdruck in den Morgenstunden auf eine Venenschwäche hindeuten.

Antistax Venencreme enthält den Wirkstoff Roter Weinlaubextrakt, welcher reich an Flawen ist, einem Gemisch venenaktiver Flavonoide. Dabei sind Flavonoide, die in den Pflanzen vorkommenden Farbstoffe. Diese werden den sekundären Pflanzenstoffen zugeordnet, eine Gruppe bioaktiver Substanzen. Sie verfügen über entzündungshemmende Eigenschaften und können die Elastizität der Gefäße beeinflussen. Dabei kann die gefäßabdichtende Wirkung des Roten Weinlaubextraktes auf die Flavonoide zurückgeführt werden. Aus diesem Grund werden Rote Weinlaubextrakte bei Erkrankungen der Venen verwendet, weil die Flavonoide über gefäßaktivierende und gefäßschützende Funktionen verfügen. Daher eignet sich die Antistax Venencreme zur Anwendung bei schmerzenden, müden und schweren Beinen sowie Juckreiz.

Bei einer Verschlechterung des Krankheitsbildes oder Ausbleiben einer Besserung, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hinweise: Antistax Venencreme darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff (Dickextrakt aus roten Weinrebenblättern) oder einen der sonstigen Bestandteile (speziell Salicylsäure) nicht angewendet werden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist besondere Vorsicht bei der Anwendung von Antistax Venencreme notwendig. Obwohl aus langjähriger Erfahrung mit dem Arzneimittel keine Risiken bei Schwangeren bekannt geworden sind, wird empfohlen, das Präparat erst nach Rücksprache mit dem Arzt anzuwenden. Weitere besondere Vorsichtsmaßnahmen sind bisher nicht notwendig. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. bis kurzem angewendet wurden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nebenwirkungen: Antistax Venencreme kann wegen des Gehalts der sonstigen Bestandteile Propylenglycol und Cetylstearylalkohol Hautreizungen verursachen. In seltenen Fällen wurde nach Anwendung des Präparates das Auftreten von allergischen Reaktionen beobachtet. An der Haut kann es zu Hautrötungen und Juckreiz kommen sowie Reizerscheinungen verstärkt werden. Darüber hinaus ist das Auftreten von Kontaktekzemen und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen möglich. In diesen Fällen ist Antistax Venencreme nicht weiter anzuwenden und ein Arzt ist aufzusuchen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen bemerkt werden, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind.

Antistax Venencreme ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Thema: Durchblutung-Venen veröffentlich am Mittwoch, 22. Oktober 2008

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